Gefahr für Lederschuhe mit Ledersohle draussen bei Streusalz, Schlamm und Regen

In dieser Situation wird besonders das Streusalz deine Lederschuhe kaputt machen. Das Oberleder wird mit der Zeit sehr unansehnlich und trocken, wenn du nicht sofort etwas unternimmst.

Ledersohlen können in einer solchen Situation ebenfalls das Salz aufnehmen und mit der Zeit sehr trocken werden. Die weitere Folge ist, dass sie danach leicht brüchig werden. In einer solchen Situation müsstest du das Leder reinigen und wieder richtig gut mit einer intensiv nährenden Lederpflegecreme behandeln. Und selbst dann kann es für das Oberleder schon zu spät sein.

Regen und Schnee allein wären kein großes Problem, aber das Streusalz ändert alles. Wenn du aber Gummisohlen und ein robustes Oberleder hast, dann kann das relativ gut ausgehen.

Welches Leder eignet sich am besten als Oberleder im Winter?

Sämtliche Varianten von Fettleder und geöltem Leder kommen in Frage. Fettnubuk und Chromexcel sind da beispielsweise Kandidaten. Hier ist es wichtig, dass du das Oberleder vor dem Einsatz gepflegt und imprägniert hast.

Auch allgemein chromgegerbtes Leder kann sich vergleichsweise gut eignen, da es verglichen mit pflanzlich gegerbtem Leder resistenter gegenüber Umwelteinflüssen sind. Dieses Leder wird aber durch Streusalz auch leiden, aber nicht ganz so schlimm wie pflanzlich gegerbtes Leder.

Fazit und Lösung

Lederschuhe sind nicht automatisch ungeeignet für den Winter, allerdings ist Streusalz eine ganz grosse Gefahr für ganz viele Ledervarianten.

Ohne Regen und Schnee kannst du an sich alle deine Lederschuhe tragen - bei Eis und Glätte vorzugsweise solche mit Gummisohle. Sobald allerdings die Gefahr besteht, dass Streusalz sich im Wasser löst und auf deine Schuhe kommt, solltest du zu spezialisierten Winterschuhen wechseln. Diese haben oft eine Profilsohle aus Gummi und ein robustes, Schmutz abweisendes Oberleder und kommen zumeist als Stiefel daher. In Stiefelform können sie zusätzlich den grössten Schutz für deine Füße bieten.